Mit der Zeit hat man den ein oder anderen Lost Place Gänger bereits etwas näher kennen gelernt und man gibt sich dann auch Tipps, welche Orte besonders sehenswert sind. Und so einen kleinen geheimen Ort möchte ich euch heute zeigen, eine regelrechte unberührte Zeitkapsel.
*****Absolut ehrlich!*****
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Die kleine Zeitkaspel
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Herbstzeit ist Pilzzeit
Ich liebe den Herbst, denn dann ist Pilzzeit. Seit meiner Kindheit geht es einmal im Jahr hoch in den Fläming zum Pilze sammeln. Diese Tradition behalten wir selbst 25 Jahre nach dem Tod meines Papas aufrecht und alle Kinder fahren gemeinsam mit ihren Familien in den Wald, immer an die selbe Stelle. Und so das auch alle zeitlich verfügbar waren, legten wir diesen Ausflug auf den 3. Oktober, wo jeder dieses Jahr mal frei hatte.
Mit dem Wetter hatten wir Glück und gleich nach Ankunft schwärmten alle mit ihren Körben und Messern aus. Ich natürlich zusätzlich mit meiner Kamera bewaffnet um die Schönheit des Waldes auf Foto fest zuhalten um euch damit zu erfreuen. Und es dauerte auch nicht lange und ich fand das erste wunderschöne Motiv.
Die erste Marone zeigte sich, ein tolles Gefühl - zu sehen, dass wir den richtigen Zeitpunkt gewählt hatten zum Pilze sammeln. Natürlich war sie schnell geerntet und fand ihren Platz im Korb.
Natürlich brechen auch viele andere Sorten durch den weichen Waldboden, die nicht in unser Beuteschema passten, aber sich dennoch gut in Szene setzten für eine wunderschöne Aufnahme.
Pilze gibt es in allen Farben und Formen, sie sind regelrechte Farbkleckse auf dem Waldboden. Alles was wir nicht sammeln zum Essen, lassen wir natürlich stehen für kommende Sammler oder als Nahrung für die Waldbewohner.
Natürlich wurde die Ausbeute unter allen Parteien geteilt, sodass es am Ende auch gerecht zuging. Am Abend nach einem wunderschönen Tag mit allen Familienmitgliedern gab es eine deftige Pilzpfanne und sie war verdammt gut, sodass wir wohl noch so einige Male zum Pilze sammeln gehen werden, Wälder gibt es ja genug.
Solche Tage sind zwar lang, aber irgendwie auch mega entspannend...man glaubt gar nicht, wie gut das Pilze sammeln der Seele tut, denn man denkt an nichts anderes. Seht ihr das auch so???
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Traumhafte Naturaufnahmen Teil 20
Auch wenn mein Nervenkostüm noch immer sehr angespannt ist, tut mir das Schreiben doch recht gut und deshalb werde ich hier die beliebtesten Rubriken weiter mit Beiträgen füttern. Und so kommt heute ein Post für die Sparte "Traumhafte Naturaufnahmen", denn mit Einzug des Herbstes gibt es ganz tolle und schöne Fotomotive.
Der Ahorn hing dieses Jahr wahnsinnig voll mit Samen, der einen regelrecht ins Auge sprang. Wie viele junge Bäume daraus wachsen, wird der Verlauf des Winters zeigen. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, da war es Gang und Gäbe sich die Spaltfrüchte auf die Nase zu kleben. Das kennen die Kinder von heute leider nicht mehr 😔.
Auch die Birnenbäume haben diese Saison mehr als genug süße Früchte gegeben, fast jede Blüte wurde zu Obst. Sodass man sich beruhigt satt essen konnte, es wurde Konfitüre gemacht und das beliebte Kompott nach klassischem DDR Rezept mit einer Brise Zimt.
Mittwoch, 23. September 2026
4. Update zum Gartenexoten 2026
Nun steht der Herbst vor der Tür und es scheinen die letzten warme Tage zu sein mit Temperaturen um die 22 Grad. Der Gartenexot, die Ananas Chili hat sich in den letzten 4 Wochen entschieden, endlich in die Höhe zu gehen. Die Pflanze ist jetzt gut 50 cm hoch und wirkt mehr als kräftig.
Das Blattwerk hat ein sattes dunkles grün und bei genauerer Betrachtung kann man Blüten und die ersten kleinen Fruchtstände erkennen. Und mir wird richtig warm ums Herz bei dem Anblick, dass diese einzige Pflanze mir soviel Freude bereitet.
Mittwoch, 16. September 2026
Das FDGB Heim
Zu DDR Zeiten gab es sogenannte FDGB Heime, dass waren Erholungseinrichtungen der Gewerkschaften für die arbeitende Bevölkerung. Dort konnten Arbeitnehmer über ihren Betrieb Urlaub machen zu einem sehr geringen Eigenkostenanteil. Die meisten lagen im Harz oder an der Ostsee. Nach der Wende wurden 90 % geschlossen, da sich keiner fand sie privat weiter zu betreiben und so wurden sie zu Ruinen. Eins dieser vergessenen Objekte habe ich besucht und würde es euch gern zeigen, wie es nach 36 Jahren Leerstand aussieht.
Das Objekt mit diesem besonderen Eingang wurde 1952 erbaut in einer idyllischen Senke im Harz, es muss ein atemberaubender Blick gewesen sein umgeben von Bäumen und Wald. Jetzt wirkt es irgendwie völlig fehl am Patz, als kalter Betonklotz.






































