Sonntag, 28. Juni 2026

Mein Sommerlack 2026

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Wir schwitzen derzeit bei enormen 41 Grad und der Sommer macht von den Temperaturen her seinem Namen alle Ehre. Und bei dieser unerträglichen Hitze, versucht man so wenig wie möglich an Stoff auf dem Körper zu haben. So auch an den Füßen, ein paar Flip Flops und gut. Natürlich gehören schön lackierte Nägel dann einfach dazu. Und dieses Jahr fiel meine Wahl des Sommerlacks auf den Essence Lack fairy Shimmer. 

Ein Hauch von rosa Fliederfarbton durchzogen von goldenen Schimmerpartikeln. Die Mischung wirkt dezent und dennoch elegant. Er ist sehr gut zu jedem Outfit tragbar und schmeichelt den Füßen und verleiht ihnen Weiblichkeit und Akzente. Tragbar in jedem Alter.


Die Deckkraft ist sehr gut, sodass ein einmaliger Auftrag bereits völlig ausreicht, auch wenn ich aus Prinzip 2 Schichten auftrage. Auch die Haltbarkeit ist wie gewohnt bei Essence sehr gut, so zeigen sich die ersten Abplatzungen erst nach gut 10 Tagen. Der Lack fairy Shimmer ist vegan, ohne Parabene, ohne Nanopartikel und parfumfrei.

Die Flasche enthält 8 ml und ist für knapp 2,00 Euro zu haben. In jeder gut sortierten Drogerie und einigen Verbrauchermärkten.


Fazit: Ich mag diese Farbe sehr und sie passt wirklich super zum luftigen Sommerkleid, wie auch zur edlen hohen Absatzsandale. Ihr wisst, dass ich es eher dezent mag, deshalb die Frage, was sagt ihr zu diesem Farbton???


                                             * Eigenkauf *


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Mittwoch, 24. Juni 2026

Traumhafte Naturaufnahmen Teil 19

Nun ist der Sommer da und die doch recht hohen Temperaturen gemischt mit regelmäßigen Wasser von oben lassen die Natur in ihren schönsten Pracht erstrahlen, sodass ich mit dem Fotografieren nicht wirklich hinterher komme. Ein paar schöne Eindrücke vom Juni möchte ich euch heute gern zeigen.


Die Kastanien steht in voller Blüten, kräftig und stolz....ich mag den Duft der Blüten unheimlich gern, eine Mischung aus süß und nussig markant zugleich. Komisch dass man sie noch nicht für Parfums entdeckt hat. Ich denke, es wird im Herbst reichlich Kastanien geben dieses Jahr.


Weiß gesprenkelte kleine Sträucher säumen die Feldwege, ihre geometrische Perfektion erstaunt mich immer wieder. Es scheint sich um eine verwilderte Scharfgarbe zu handelt, aber gern lasse ich mich von euch auch eines Besseren belehren.


Auf meine pinkfarbene Rose bin ich besonders stolz, selten habe ich so einen kräftigen Farbton gesehen. Sie blüht dieses Jahr mehr als reichlich und begrüßt mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich von Arbeit komme und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Einfach zu Schade zum Anschneiden für die Vase.


Unser Walnussbaum ist schon sehr alt und die Ausbeute an Nüssen war die letzten Jahre eher mager. Aber anscheinend lag es an der Trockenheit, denn dieses Jahr wartet er auf mit Unmengen an Nüssen. Was mich erleichtert, denn den Großteil davon sammle ich für den Winter als Futter für die Vögel, die sie auch dankend annehmen.


Diese weißen zarten Blüten sind massenhaft zu entdecken und die Bienen sind fleißig bei der Arbeit, alles zu bestäuben. Ich verrate an dieser Stelle nicht um was es sich handelt. Bin gespannt, wer hier mit Pflanzenwissen präsent ist und mir sagen kann, um was es sich handelt. Kleiner Tipp am Rande, es ist essbar. 😆

Ich hoffe, euch hat dieser kleiner Rundgang durch meinen Garten und die Natur wieder gefallen und die Aufnahmen konnten euch begeistern. Und keine Angst, der nächste Teil folgt garantiert.





Mittwoch, 17. Juni 2026

2. Update zum Gartenexoten 2026

Das letzte Update zum Gartenexoten 2026 liegt nun gut 6 Wochen zurück und nachdem ich Ende April so enttäuscht war, dass sich nichts getan hatte, habe ich einfach einen Neuversuch gestartet und nochmals Samen in die Aufzugsbecher gebracht. In der Hoffnung beim 2. Anlauf würde sich was tun und sich evtl. doch die in oder andere kleine Aji Pinapple zeigen. Und nach fleißiger Pflege und Wassergabe hat sich dann doch ein Korn erbarmt zum Leben zu erwachen.


Ich konnte es kaum glauben, als ich dieses zarte hellgrüne Pflänzchen entdeckt habe....vielleicht habe ich ja doch Glück und kann am Ende die begehrten Ananas-Chili Früchte ernten. Da nun schon Juni ist, wird sich das natürlich dann bis in den Herbst hineinziehen, aber ich bin guter Dinge, dass ich euch evtl. doch noch in den Genuss komme, Ananas-Chili zu essen. Wahrscheinlich dann aber nach dem Motto "Klein aber fein".  Sicherheitshalber wird die Pflanze ihr Dasein im Gewächshaus haben, falls der Herbst dann schnell kommt und kalte Nächte bringt.

Ich war schon so enttäuscht vom Verlauf des diesjährigen Gartenenexot, aber es zeigt sich mal wieder: Aufgeben ist keine Option.
 
Also drückt mir weiterhin die fest die Daumen, dass mir wenigstens diese eine Pflanze erhalten bleibt...




Sonntag, 14. Juni 2026

Das kleine Haus Gottes

Als ich mir dieses traumhaft verwunschene Grabmal angeschaut hatte, habe ich mich auf der Rücktour total verfahren und entdeckte in einem kleinen Dorf eine Kirche, die gleich meinen Blick auf sich zog, da sie vergessen wirkte. Jedenfalls notierte ich mir den Namen des Ortes und fuhr nach Hause, da mir keine Zeit zur Erkundung mehr blieb. Dies holte ich am Männertag mit meiner Tochter nach, da wir beide an diesem Tag frei hatten. 

Die Kirche aus den Anfangsjahren des 18. Jahrhunderts steht inmitten einem winzig kleinen Friedhofs und sie besteht aus roten Sandstein, der Kirchturm wurde bereits entfernt, da sie einsturzgefährdet ist und Bauzäune sie absperren. Und dennoch war unsere Neugierde so groß, dass wir ein offenes Fenster entdeckten und auf eigene Gefahr das Gotteshaus auf diesem Wege betraten.

Und dann steht man auf einmal mitten im Kirchenschiff und es entlockte einem ein "Wow", denn die Kirche ist noch komplett eingerichtet. Bänke und Altar sind in weiß gehalten, was wunderschön aussah.


Die Stuckdecke und auch die Orgel sind in sündenreinen Weiß gehalten, eigentlich wirkt alles aufgrund des massiven Holzes noch recht stabil im Inneren. Es strahlte alles einen unheimliche Stille und Frieden aus.


Über dem kleinen Altar befand sich die Kanzel, sodass der Pfarrer direkt zu seinen Gemeindemitgliedern sprechen konnte aus der Mitte heraus. Die angebrachten geschmiedeten Eisenteile in Pechschwarz lassen den Altar märchenhaft erscheinen.


Welche Lieder beim letzten statt gefundenen Gottesdienst gesungen wurden, kann man sogar noch nachvollziehen, denn Notenblätter liegen frei sichtbar da, wann das war - konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen.


Begleitet wurden die Kirchengänger bei ihrem Gesang durch die Orgel, die leider nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Aufgrund der Form des Gebäudes hat es sich aber bestimmt traumhaft schön angehört. Ein zweites Musikinstrument befand sich rechts neben dem Altar, was wahrscheinlich auch sehr oft zum Einsatz kam.


Solche uralten Klangkörper sind wahrscheinlich ein Vermögen wert und werden hier einfach sich selber überlassen, was traurig ist. Ich denke, es würde das Herz so manchem Sammlers höher schlagen lassen. Auch wenn die Kirchenspitze und Glocke bereits abgetragen wurden, wagten wir den Turmaufstieg und wurden mit traumhafte Anblicke belohnt.


Der Stuhl vor dem wunderschönen Fenster lud regelrecht zum Verweilen ein, wahrscheinlich gehörte er dem Orgelspieler. Es war bestimmt ein traumhafter Anblick damals, als die bunte Bleiverglasung noch vorhanden war. Aber auch in diesem Zustand hat es nichts von seiner Schönheit verloren.


Durch die Hauptfenster kämpft sich nun mit aller Kraft das Efeu, was am Ende auch gewinnen wird. So wird es nicht mehr lange dauern, und die Fenster werden bersten, sodass Wind und Wetter dem Gebäude den Rest geben werden. Die Spinnweben geben dem Anblick das Besondere.


Ich mag es einfach Fenster in verfallenen Zustand auf Foto fest zuhalten, sie sind immer der beste Beleg für den Blick in die Vergangenheit. Ich haben so viele Aufnahmen, dass ich bereits einen Fotoband rausbringen könnte. Und so habe ich auch dieses Kirchenfenster an der Ostfront des Gebäudes die letzte Ehre erwiesen.


Mit einem letzten Blick auf diesen wunderschön gestaltenden Altar beendeten wir unsere Erkundung der Kirche. Die wahrscheinlich irgendwann dem Erdboden gleich gemacht wird, denn entweiht wurde sie bereits. So unentdeckt wir wir gekommen sind, haben wir diesen gesperrten Ort auch wieder verlassen. Uns begeisterte dieser Lost Place auf ganze Linie und der Besuch hatte sich mehr als gelohnt.

Die Kirche trug den Namen St. Aegidien, benannt nach einem der 14 Nothelfern, die Schutzpatronen im Mittelalter. Diese Gruppe bestand aus 11 Männern und 3 Frauen. Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. 





Sonntag, 7. Juni 2026

Die Wechseljahre

Ich habe immer recht wenig Interesse bzw. Verständnis für das Thema "Wechseljahre" und die daraus resultierenden Symptome gehabt, naja ich war jung und dachte - die übertreiben alle. Aber nun mit Anfang 50 muss ich sagen, es ist wirklich ein nicht gerade einfacher Lebensabschnitt. Auch ich habe immer mehr mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen, die meine Lebensqualität dann doch schon einschränken. Medikamente und Hilfsmittel gibt es einige, wobei man zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde unterscheiden muss.

Der Großteil der Frauen greift hierbei auf Hormonpräparate zurück, die dem Körper fehlende Hormone zufügt und somit einen nicht mehr regelmäßigen Zyklus normalisieren oder ihn komplett zu unterdrücken. Sodass andere Symptome der einsetzenden Wechseljahre nicht auftreten. Leider haben solche Mittel auch Nebenwirkungen, wie Thrombosegefahr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erhöhung des Krebsrisikos. Wem das Durcheinander der Monatsblutung nicht stört und nur die anderen recht nervenden Begleiterscheinungen der Wechseljahre lindern möchte, kann zu natürlichen Mitteln greifen.

Mischungen aus Vitaminen, Mönchspfeffer, Hopfen, Salbei, etc. steigern das Wohlbefinden auf rein natürliche Art und Weise. Denn in dieser Lebensphase braucht der weibliche Körper andere Vitamine und Nährstoffe. Somit lindert man auf körperschonende Weise Symptome wie Hitzewallungen, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen und die berühmte Gereiztheit. Davon kann ich selber ein Lied singen, denn ich merke - wie kurz derzeit oft meine Zündschnur ist und ich ausflippen könnte, schon bei Kleinigkeiten. Nebenwirkungen haben diese Produkte keine, somit wird der weibliche Körper nicht noch zusätzlich belastet oder einem Risiko ausgesetzt für spätere schwerwiegende Erkrankungen. Seit ich diese Produkte nehmen geht es mir wirklich spürbar besser und ich fühle mich energiegeladener und ausgeglichener. Klar ist, ich stehe erst am Anfang dieser Phase in den Lebensabschnitt der Unfruchtbarkeit, dennoch möchte ich nichts meiner Lebensqualität einbüßen.

Die Wechseljahre sind auch in der heutigen recht modernen Zeit noch weitgehend ein Tabuthema und dennoch interessiert mich eure Meinung dazu, wie ihr sie erlebt habt oder zu welchen Mitteln ihr aktuell greift.