Nun sind wir schon Mitte Januar und ich wette, bei viele von Euch findet man noch Weihnachtsmänner und Hohlkörper aus Schokolade von den Feiertagen. Da dachte ich mir, ich schiebe einfach den Beitrag aus dem Jahre 2018 noch mal hoch, um euch zu zeigen, dass man die Schokoladenreste von Weihnachten verwerten kann, in dem man eine neue Leckerei daraus macht, und zwar knackige Erdnussberge.
Wir essen unheimlich gern Erdnussberge. Und bei 4 Personen im Haushalt ist eine Tüte mit 250 g Inhalt schneller leer als man gucken kann. Und besonders günstig sind sie auch nicht im Handel. Die Packung kostet meist um die 2 Euro. Also warum nicht einfach selber machen. Ich habe es ausprobiert und es hat funktioniert. Natürlich wurde gleich eine größere Menge gemacht, genauer gesagt waren es am Ende 700 g.
Ihr braucht nur 3 Dinge für die Zubereitung, 300 g geröstete Erdnüsse ohne Salz, 400 g Schokolade, nach Belieben Vollmilch, Zartbitter oder Weiße. Mini Muffinformen 35x22 mm (gibt es in Drogerien,72 Stück für 0,99 Euro)
Ich habe einfach die Osterhasen genommen, die bei uns noch immer vom Osterfest übrig waren.
Gebt die Schokolade in einen Topf und lasst sie bei schwacher Hitze schmelzen. Achtet darauf, dass dieser Vorgang langsam geschieht, da sonst die Schokolade am Boden anbrennt.
Unter ständigen Rühren erhaltet ihr eine cremige Masse. Hebt dann die Erdnüsse vorsichtig unter die flüssige Schokolade. Lasst die Mischung dann für 2-3 Minuten stehen, sodass sie anfängt einzudicken.
Rührt ab und zu die Nusscreme um, damit keine "Haut" entsteht. Dann fühlt ihr jeweils einen Esslöffel voll in die kleinen Muffinformen.
Je nach gewünschter Größe der Erdnussberge, die Menge der Masse anpassen. Die hergestellte Creme reicht für ca. 30 Stück.
Wenn ihr die gesamte Masse in allen Förmchen verteilt habt, stellt ihr die noch warmen/weichen Erdnussberge für 2 Stunden in den Kühlschrank, sodass die Schokolade wieder richtig durchhärtet.
Nach dieser Zeit löst ihr einfach die Papierförmchen ab und fertig sind die eigenen Erdnussberge. Natürlich kann man das Grundrezept noch nach Geschmack verfeinern, zum Beispiel mit Vanille, Zimt oder einer leichten Zitronennuance.
Wenn ich alle Zutaten preislich zusammen rechne, kostet mich die eigene Herstellung knapp 2,50 Euro. Dafür bekomme ich aber auch die 3-fache Menge, gegenüber der Sorten im Handel. Und der Zeitaufwand liegt maximal bei 20 Minuten.
Und was sagt ihr, sehen doch richtig lecker aus, oder?