Als ich endlich mal ein paar Tage frei hatte, habe ich mir ein ganz besonderes Grabmal angeschaut, dass längst vergessen ist und nur durch Insider und Interessierte besucht besucht wird, die die Schönheit der Vergangenheit bewundern wollen. Es war auch nicht leicht es schnell zu finden, denn die Natur hat bereits vieles wieder in ihren Besitz genommen.
*****Absolut ehrlich!*****
Sonntag, 24. Mai 2026
Das besondere Grabmal
Dienstag, 19. Mai 2026
Die Aprikose
Mit Schrecken musste ich feststellen, dass ich die Blogreihe "Spannende Fakten aus dem Garten" seit November 25 total aus den Augen verloren habe, warum auch immer. So ist es mehr als überfällig hier mal wieder etwas interessantes zu erzählen. Und dieses Mal habe ich mich für die Aprikose entschieden, denn auch sie wartet mit vielen Fakten auf.
Meine eigenen Früchte sind zwar noch recht klein, aber dennoch passen sie perfekt als Bildgeber. Kommen wir nun zu den Fakten:
- die Aprikose trägt den lateinischen Namen Prunus armeniaca
- sie gehören zu den Rosengewächsen
- es gibt sie als Strauch und als Baum mit einer Höhe bis 6 Meter
- weltweit gibt es 20 verschiedene Sorten
- bei einem optimalen Standort werden sie bis zu 40 Jahre alt
- ursprünglich stammt sie aus Armenien
- die größten Anbaugebiete gibt es in Ungarn, Italien und der Türkei
- der Kern wird aufgrund seiner Bitterstoffe zur Herstellung von Persipan und Amaretto verarbeitet
- Aprikosenkernöl ist auch ein beliebter Inhaltsstoff in Kosmetik und pflegt die Haut intensiv
- in Europa waren sie eher als Aphrodisiaka bekannt und spielen in diesem Zusammenhang sogar eine Rolle bei Shakespeares "Ein Sommernachtstraum"
- symbolisch steht sie in China für weibliche Schönheit
Dienstag, 12. Mai 2026
Beginn der Radsaison
Nun sind die Temperaturen angenehmer und die Tage werden immer länger. Es zieht einen regelrecht nach draußen in die Natur. Und da ich mich sehr gern bewege, kommt nun auch mein Rad wieder zum Einsatz. Ich bin aber eher der altmodische Fahrtyp, der sich noch mit reiner Muskelkraft bewegt und in die Pedale tritt. Mit einem E-Bike kann ich nichts anfangen, ich liebe mein Mountainbike einfach zu sehr.
Immer wenn das Wetter mitspielt und nichts anderes anliegt, schwinge ich mich sonntags auf mein Rad und fahre gut 10-15 km ganz für mich allein. Gut ausgebaute Radwege an der Saale lang gibt es hier, sodass man schön in der Natur unterwegs ist. Mir tut das körperlich und vor allem seelisch sehr gut. Die Ruhe und die frische Luft sind ein perfekter Ausgleich zu meinem doch recht stressigen Beruf im Gesundheitswesen. Bei meiner Tour vergesse ich die Zeit und bereite mich so immer mental auf die kommende Arbeitswoche vor.
Mein Junge lernt gerade KFZ-Mechatroniker und kümmert sich um die Sicherheit meines Rades und hat es auch jetzt wieder perfekt für die Saison vorbereitet und so stehen den ersten längeren Touren auch nichts mehr im Wege. Und ich muss sagen, es machen mir doch recht viele nach, denn man trifft immer jemanden den man kennt und noch einen lockeren Plausch machen kann, auch wenn der Großteil von ihnen auf E-Bikes unterwegs ist 😏
Wie sieht es bei euch aus, habt ihr überhaupt noch ein Fahrrad bzw. nutzt es regelmäßig?
Mittwoch, 6. Mai 2026
Die Lungenklinik im Harz
Ich wohne knapp 2 Stunden vom Harz entfernt und dort in den tiefen Wäldern gibt es unheimlich viele Lost Place, die längst vergessen sind. So führte uns unsere Tour im Februar zu einer Lungenklinik, die bereits 1896 erbaut wurde. Viel haben wir nicht erhofft von den Ruinen noch zu sehen, aber am Ende hat sich die Entdeckungsreise dann doch gelohnt.
Nach einer wirklichen Irrfahrt durch den Wald fanden wir das längst verlassene Objekt, still schweigend auf einer Berghöhe. Damals wurden hier vorrangig Bergleute behandelt, die aufgrund ihrer Arbeit unter Tage an Lungenkrankheiten litten.
Die Gebäude sind sehr stark verfallen, da sie seit den 1990er Jahren leer stehen und bereits mehrere Feuer gewütet haben. Über 3 Stockwerke zog sich die Heilanstalt mit Unmengen an Patienten- und Behandlungszimmer.
Während der Weltkriege wurde die Klinik umfunktioniert zum Lazarett für verwundete Soldaten und danach weiter genutzt von der Sowjetarmee - immer im medizinischen Bereich.
Nach 1960 wurde es dann eine Spezialklinik für querschnittsgelähmte Patienten, die hier auf ihre neue körperliche Situation vorbereitet werden sollten.
Ein integriertes Schwimmbad sollte durch Wassergymnastik die verbleibenden Muskeln stärken und erhalten. Leider ist dies nun schon mehrere Jahrzehnte her, dass hier mal Wasser drin war.
Große lichtdurchflutete Gemeinschaftsräume sollten den Klinikaufenthalt angenehmer machen für die Patienten, die riesigen Fensterfronten ermöglichten den Blick auf den Wald.
Der Speisesaal ist nur noch zu erahnen, denn auch hier haben Wind, Wetter und Vandalismus ihre Spuren hinterlassen.
Die wahnsinnig langen Gänge zeigen die enorme Größe der Klinik, die damals sehr viele Menschen einen Arbeitsplatz garantierten. Jetzt ist hier nur noch der Wind unterwegs.
Jedes Patientenzimmer bot einen Blick in den Harz, nicht ein Raum war auf den trostlosen betonierten Innenhof ausgerichtet - sehr gut durchdacht damals.
Die Sporthalle im Obergeschoß ist nur noch ein Schatten seiner selbst, das Dach ist kaputt und es regnet ständig rein. Nur mit großer Vorstellungskraft kann man sich ausmalen, wir hier Patienten sich körperlich betätigten.
Manche Fenster wirken wie aus einem Horrorfilm und strahlen doch eine Art Schönheit aus...die kleinsten waren in den Vorratsräumen zu finden, die trostlos und dunkel waren.
Durch waghalsiges Klettern konnte ich dieses Foto machen um den Zustand von Außen zu zeigen, wie sehr die Gebäude bereits zerfallen sind. Und ich habe diese Aktion sogar unbeschadet überlebt.
Am Ende haben wir das Gelände gut 3 Stunden erkundet und uns vorgestellt wie es wohl damals mal aussah. Die Stille und das völlige Alleinsein war in manchen Situationen schon sehr beklemmend. Und trotzdem war es eine sehr interessante Reise in die Vergangenheit. Ich hoffe, ich konnte euch virtuell wieder mitnehmen zu diesem Ort und euch die Geschichte und Schönheit des Verfalls näher bringen.
Mittwoch, 29. April 2026
Thierry Mugler Gewinnspiel
Da nun schon wieder der Muttertag vor der Tür steht, habe ich mich spontan dazu entschieden ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten und jemanden eine Freude zu machen. Und gleichzeitig möchte ich mich damit für eure Lesertreue bedanken. Zu gewinnen gibt es dieses Mal ein tolles Thierry Mugler Set (ich mag die Düfte der Marke unheimlich gern), bestehend aus einem schicken großen Tuch, einem Ring mit dem berühmten Stern der Marke und eine traumhaft toll riechende Duftkerze. Das Set hat einen Wert von 160 € und es handelt sich natürlich um unbenutzte Neuware.
Die Teilnahme ist wieder sehr einfach, beantwortet einfach die Gewinnspielfrage im Kommentarfeld. Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten zu diesem Thema, was eurer unangefochtener Favorit ist.
Von welcher Marke ist euer Lieblingsduft, den ihr schon ewig verwendet?
Kommen wir zu den Teilnahmebedingungen:
- Beantwortet die Gewinnspielfrage im Kommentarfeld
- Teilnahme mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Teilnahme ab 18 Jahren möglich
- seit Fan meiner Website, Folgemöglichkeiten findet ihr rechts in der Sidebar
- eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
- ihr stimmt zu, im Gewinnfall hier namentlich genannt zu werden
- ihr werdet von mir per Mail kontaktiert, für die Adressabfrage für den Versand des Gewinnes, danach erfolgt die Löschung der Daten
- Teilnahmeschluss ist der 30.05.2026 um 24.00 Uhr



























