Mittwoch, 24. Juni 2026

Traumhafte Naturaufnahmen Teil 19

Nun ist der Sommer da und die doch recht hohen Temperaturen gemischt mit regelmäßigen Wasser von oben lassen die Natur in ihren schönsten Pracht erstrahlen, sodass ich mit dem Fotografieren nicht wirklich hinterher komme. Ein paar schöne Eindrücke vom Juni möchte ich euch heute gern zeigen.


Die Kastanien steht in voller Blüten, kräftig und stolz....ich mag den Duft der Blüten unheimlich gern, eine Mischung aus süß und nussig markant zugleich. Komisch dass man sie noch nicht für Parfums entdeckt hat. Ich denke, es wird im Herbst reichlich Kastanien geben dieses Jahr.


Weiß gesprenkelte kleine Sträucher säumen die Feldwege, ihre geometrische Perfektion erstaunt mich immer wieder. Es scheint sich um eine verwilderte Scharfgarbe zu handelt, aber gern lasse ich mich von euch auch eines Besseren belehren.


Auf meine pinkfarbene Rose bin ich besonders stolz, selten habe ich so einen kräftigen Farbton gesehen. Sie blüht dieses Jahr mehr als reichlich und begrüßt mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich von Arbeit komme und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Einfach zu Schade zum Anschneiden für die Vase.


Unser Walnussbaum ist schon sehr alt und die Ausbeute an Nüssen war die letzten Jahre eher mager. Aber anscheinend lag es an der Trockenheit, denn dieses Jahr wartet er auf mit Unmengen an Nüssen. Was mich erleichtert, denn den Großteil davon sammle ich für den Winter als Futter für die Vögel, die sie auch dankend annehmen.


Diese weißen zarten Blüten sind massenhaft zu entdecken und die Bienen sind fleißig bei der Arbeit, alles zu bestäuben. Ich verrate an dieser Stelle nicht um was es sich handelt. Bin gespannt, wer hier mit Pflanzenwissen präsent ist und mir sagen kann, um was es sich handelt. Kleiner Tipp am Rande, es ist essbar. 😆

Ich hoffe, euch hat dieser kleiner Rundgang durch meinen Garten und die Natur wieder gefallen und die Aufnahmen konnten euch begeistern. Und keine Angst, der nächste Teil folgt garantiert.





Mittwoch, 17. Juni 2026

2. Update zum Gartenexoten 2026

Das letzte Update zum Gartenexoten 2026 liegt nun gut 6 Wochen zurück und nachdem ich Ende April so enttäuscht war, dass sich nichts getan hatte, habe ich einfach einen Neuversuch gestartet und nochmals Samen in die Aufzugsbecher gebracht. In der Hoffnung beim 2. Anlauf würde sich was tun und sich evtl. doch die in oder andere kleine Aji Pinapple zeigen. Und nach fleißiger Pflege und Wassergabe hat sich dann doch ein Korn erbarmt zum Leben zu erwachen.


Ich konnte es kaum glauben, als ich dieses zarte hellgrüne Pflänzchen entdeckt habe....vielleicht habe ich ja doch Glück und kann am Ende die begehrten Ananas-Chili Früchte ernten. Da nun schon Juni ist, wird sich das natürlich dann bis in den Herbst hineinziehen, aber ich bin guter Dinge, dass ich euch evtl. doch noch in den Genuss komme, Ananas-Chili zu essen. Wahrscheinlich dann aber nach dem Motto "Klein aber fein".  Sicherheitshalber wird die Pflanze ihr Dasein im Gewächshaus haben, falls der Herbst dann schnell kommt und kalte Nächte bringt.

Ich war schon so enttäuscht vom Verlauf des diesjährigen Gartenenexot, aber es zeigt sich mal wieder: Aufgeben ist keine Option.
 
Also drückt mir weiterhin die fest die Daumen, dass mir wenigstens diese eine Pflanze erhalten bleibt...




Sonntag, 14. Juni 2026

Das kleine Haus Gottes

Als ich mir dieses traumhaft verwunschene Grabmal angeschaut hatte, habe ich mich auf der Rücktour total verfahren und entdeckte in einem kleinen Dorf eine Kirche, die gleich meinen Blick auf sich zog, da sie vergessen wirkte. Jedenfalls notierte ich mir den Namen des Ortes und fuhr nach Hause, da mir keine Zeit zur Erkundung mehr blieb. Dies holte ich am Männertag mit meiner Tochter nach, da wir beide an diesem Tag frei hatten. 

Die Kirche aus den Anfangsjahren des 18. Jahrhunderts steht inmitten einem winzig kleinen Friedhofs und sie besteht aus roten Sandstein, der Kirchturm wurde bereits entfernt, da sie einsturzgefährdet ist und Bauzäune sie absperren. Und dennoch war unsere Neugierde so groß, dass wir ein offenes Fenster entdeckten und auf eigene Gefahr das Gotteshaus auf diesem Wege betraten.

Und dann steht man auf einmal mitten im Kirchenschiff und es entlockte einem ein "Wow", denn die Kirche ist noch komplett eingerichtet. Bänke und Altar sind in weiß gehalten, was wunderschön aussah.


Die Stuckdecke und auch die Orgel sind in sündenreinen Weiß gehalten, eigentlich wirkt alles aufgrund des massiven Holzes noch recht stabil im Inneren. Es strahlte alles einen unheimliche Stille und Frieden aus.


Über dem kleinen Altar befand sich die Kanzel, sodass der Pfarrer direkt zu seinen Gemeindemitgliedern sprechen konnte aus der Mitte heraus. Die angebrachten geschmiedeten Eisenteile in Pechschwarz lassen den Altar märchenhaft erscheinen.


Welche Lieder beim letzten statt gefundenen Gottesdienst gesungen wurden, kann man sogar noch nachvollziehen, denn Notenblätter liegen frei sichtbar da, wann das war - konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen.


Begleitet wurden die Kirchengänger bei ihrem Gesang durch die Orgel, die leider nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Aufgrund der Form des Gebäudes hat es sich aber bestimmt traumhaft schön angehört. Ein zweites Musikinstrument befand sich rechts neben dem Altar, was wahrscheinlich auch sehr oft zum Einsatz kam.


Solche uralten Klangkörper sind wahrscheinlich ein Vermögen wert und werden hier einfach sich selber überlassen, was traurig ist. Ich denke, es würde das Herz so manchem Sammlers höher schlagen lassen. Auch wenn die Kirchenspitze und Glocke bereits abgetragen wurden, wagten wir den Turmaufstieg und wurden mit traumhafte Anblicke belohnt.


Der Stuhl vor dem wunderschönen Fenster lud regelrecht zum Verweilen ein, wahrscheinlich gehörte er dem Orgelspieler. Es war bestimmt ein traumhafter Anblick damals, als die bunte Bleiverglasung noch vorhanden war. Aber auch in diesem Zustand hat es nichts von seiner Schönheit verloren.


Durch die Hauptfenster kämpft sich nun mit aller Kraft das Efeu, was am Ende auch gewinnen wird. So wird es nicht mehr lange dauern, und die Fenster werden bersten, sodass Wind und Wetter dem Gebäude den Rest geben werden. Die Spinnweben geben dem Anblick das Besondere.


Ich mag es einfach Fenster in verfallenen Zustand auf Foto fest zuhalten, sie sind immer der beste Beleg für den Blick in die Vergangenheit. Ich haben so viele Aufnahmen, dass ich bereits einen Fotoband rausbringen könnte. Und so habe ich auch dieses Kirchenfenster an der Ostfront des Gebäudes die letzte Ehre erwiesen.


Mit einem letzten Blick auf diesen wunderschön gestaltenden Altar beendeten wir unsere Erkundung der Kirche. Die wahrscheinlich irgendwann dem Erdboden gleich gemacht wird, denn entweiht wurde sie bereits. So unentdeckt wir wir gekommen sind, haben wir diesen gesperrten Ort auch wieder verlassen. Uns begeisterte dieser Lost Place auf ganze Linie und der Besuch hatte sich mehr als gelohnt.

Die Kirche trug den Namen St. Aegidien, benannt nach einem der 14 Nothelfern, die Schutzpatronen im Mittelalter. Diese Gruppe bestand aus 11 Männern und 3 Frauen. Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. 





Sonntag, 7. Juni 2026

Die Wechseljahre

Ich habe immer recht wenig Interesse bzw. Verständnis für das Thema "Wechseljahre" und die daraus resultierenden Symptome gehabt, naja ich war jung und dachte - die übertreiben alle. Aber nun mit Anfang 50 muss ich sagen, es ist wirklich ein nicht gerade einfacher Lebensabschnitt. Auch ich habe immer mehr mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen, die meine Lebensqualität dann doch schon einschränken. Medikamente und Hilfsmittel gibt es einige, wobei man zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde unterscheiden muss.

Der Großteil der Frauen greift hierbei auf Hormonpräparate zurück, die dem Körper fehlende Hormone zufügt und somit einen nicht mehr regelmäßigen Zyklus normalisieren oder ihn komplett zu unterdrücken. Sodass andere Symptome der einsetzenden Wechseljahre nicht auftreten. Leider haben solche Mittel auch Nebenwirkungen, wie Thrombosegefahr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erhöhung des Krebsrisikos. Wem das Durcheinander der Monatsblutung nicht stört und nur die anderen recht nervenden Begleiterscheinungen der Wechseljahre lindern möchte, kann zu natürlichen Mitteln greifen.

Mischungen aus Vitaminen, Mönchspfeffer, Hopfen, Salbei, etc. steigern das Wohlbefinden auf rein natürliche Art und Weise. Denn in dieser Lebensphase braucht der weibliche Körper andere Vitamine und Nährstoffe. Somit lindert man auf körperschonende Weise Symptome wie Hitzewallungen, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen und die berühmte Gereiztheit. Davon kann ich selber ein Lied singen, denn ich merke - wie kurz derzeit oft meine Zündschnur ist und ich ausflippen könnte, schon bei Kleinigkeiten. Nebenwirkungen haben diese Produkte keine, somit wird der weibliche Körper nicht noch zusätzlich belastet oder einem Risiko ausgesetzt für spätere schwerwiegende Erkrankungen. Seit ich diese Produkte nehmen geht es mir wirklich spürbar besser und ich fühle mich energiegeladener und ausgeglichener. Klar ist, ich stehe erst am Anfang dieser Phase in den Lebensabschnitt der Unfruchtbarkeit, dennoch möchte ich nichts meiner Lebensqualität einbüßen.

Die Wechseljahre sind auch in der heutigen recht modernen Zeit noch weitgehend ein Tabuthema und dennoch interessiert mich eure Meinung dazu, wie ihr sie erlebt habt oder zu welchen Mitteln ihr aktuell greift. 




 

Mittwoch, 3. Juni 2026

Traumhafte Naturaufnahmen Teil 18

Derzeit bin ich aufgrund des tollen Wetters soviel in der Natur unterwegs, dass ich alle paar Minuten meine Kamera in die Hand nehmen könnte, weil es immer wieder was zu entdecken gibt. Und deshalb folgt heute der Teil 18 zur Blogreihe "Traumhafte Naturaufnahmen". Den Anfang macht die Apfelblüte.

Die Apfelbäume schmücken derzeit ein Meer aus weißen Blüten, die einfach nur traumhaft schön sind und eine reichhaltige Ernte versprechen. Jetzt müssen nur noch die Bienen fleißig ihre Arbeit verrichten. 

Der Löwenzahn ist längst verblüht und schon kräftig damit beschäftigt, seinen Samen für die kommende Saison durch den Wind verteilen zu lassen. Als Kind war es ein Muss, den Pflanzen dabei zu helfen in dem man durch Pusten die kleinen Samenschirmchen auf den Weg brachte. 

Knallig lilafarbene Blüten dieser Pflanze zeigen die wahre Schönheit von Blumen, auch wenn ich nicht sagen kann, um welche Art es sich wirklich handelt. Ich habe sie nur auf einer meiner letzten Radtouren entdeckt.

Dieses Distelgewächs habe ich am Feldwegrand bei meiner täglichen Hunderunde gefunden. Es hat einen Durchmesser von mehr als einen Meter. Ich habe extra eine Löwenzahnblüte in die Mitte gelegt, damit ihr eine Vorstellung von der enormen Größe habt. Jetzt fängt sie an in die Höhe zu gehen und wird wahrscheinlich auch blühen. Habe ich noch nie gesehen, ob sie vielleicht invasiv ist, kann ich nicht sagen.


Meine selbst gezogenes Aprikosenbäumchen hat nun nach vielen Jahren die ersten Früchte und ich bin völlig aus dem Häuschen, dass sich die Geduld über 5 Jahre gelohnt hat. Nun müssen sie nur noch groß und süß werden. Insgesamt habe ich 23 Aprikosen gezählt 😋

Die letzte Aufnahme zeigt eine Hauswand mit toten Geflecht einer Kletterpflanze. Auch so was ist leider Realität in der Natur, dass ein Gewächs den Winter nicht übersteht. Und trotzdem sieht es irgendwie schön aus, denn es zeigt auf ihre eigene Art die Vergänglichkeit.

Ich hoffe, euch hat der heutige Ausflug in die Natur wieder gefallen - und ich konnte euch für einen kurzen Moment eine kleine Auszeit aus dem stressigen Alltag mit den Bildern schaffen.