Dienstag, 12. Mai 2026

Beginn der Radsaison

Nun sind die Temperaturen angenehmer und die Tage werden immer länger. Es zieht einen regelrecht nach draußen in die Natur. Und da ich mich sehr gern bewege, kommt nun auch mein Rad wieder zum Einsatz. Ich bin aber eher der altmodische Fahrtyp, der sich noch mit reiner Muskelkraft bewegt und in die Pedale tritt. Mit einem E-Bike kann ich nichts anfangen, ich liebe mein Mountainbike einfach zu sehr.

Immer wenn das Wetter mitspielt und nichts anderes anliegt, schwinge ich mich sonntags auf mein Rad und fahre gut 10-15 km ganz für mich allein. Gut ausgebaute Radwege an der Saale lang gibt es hier, sodass man schön in der Natur unterwegs ist. Mir tut das körperlich und vor allem seelisch sehr gut. Die Ruhe und die frische Luft sind ein perfekter Ausgleich zu meinem doch recht stressigen Beruf im Gesundheitswesen. Bei meiner Tour vergesse ich die Zeit und bereite mich so immer mental auf die kommende Arbeitswoche vor.

Mein Junge lernt gerade KFZ-Mechatroniker und kümmert sich um die Sicherheit meines Rades und hat es auch jetzt wieder perfekt für die Saison vorbereitet und so stehen den ersten längeren Touren auch nichts mehr im Wege. Und ich muss sagen, es machen mir doch recht viele nach, denn man trifft immer jemanden den man kennt und noch einen lockeren Plausch machen kann, auch wenn der Großteil von ihnen auf E-Bikes unterwegs ist 😏

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr überhaupt noch ein Fahrrad bzw. nutzt es regelmäßig?




Mittwoch, 6. Mai 2026

Die Lungenklinik im Harz

Ich wohne knapp 2 Stunden vom Harz entfernt und dort in den tiefen Wäldern gibt es unheimlich viele Lost Place, die längst vergessen sind. So führte uns unsere Tour im Februar zu einer Lungenklinik, die bereits 1896 erbaut wurde. Viel haben wir nicht erhofft von den Ruinen noch zu sehen, aber am Ende hat sich die Entdeckungsreise dann doch gelohnt.

Nach einer wirklichen Irrfahrt durch den Wald fanden wir das längst verlassene Objekt, still schweigend auf einer Berghöhe. Damals wurden hier vorrangig Bergleute behandelt, die aufgrund ihrer Arbeit unter Tage an Lungenkrankheiten litten.

Die Gebäude sind sehr stark verfallen, da sie seit den 1990er Jahren leer stehen und bereits mehrere Feuer gewütet haben. Über 3 Stockwerke zog sich die Heilanstalt mit Unmengen an Patienten- und Behandlungszimmer.


Blau geflieste Räume mit Halterungen für Röntgengeräte zeigen deutlich, dass es sich um eine medizinische Einrichtung handelte. Alles was man noch zu Geld machen konnte, wurde längst entwendet.

Während der Weltkriege wurde die Klinik umfunktioniert zum Lazarett für verwundete Soldaten und danach weiter genutzt von der Sowjetarmee - immer im medizinischen Bereich.

Nach 1960 wurde es dann eine Spezialklinik für querschnittsgelähmte Patienten, die hier auf ihre neue körperliche Situation vorbereitet werden sollten.

Ein integriertes Schwimmbad sollte durch Wassergymnastik die verbleibenden Muskeln stärken und erhalten. Leider ist dies nun schon mehrere Jahrzehnte her, dass hier mal Wasser drin war.

Große lichtdurchflutete Gemeinschaftsräume sollten den Klinikaufenthalt angenehmer machen für die Patienten, die riesigen Fensterfronten ermöglichten den Blick auf den Wald.

Der Speisesaal ist nur noch zu erahnen, denn auch hier haben Wind, Wetter und Vandalismus ihre Spuren hinterlassen.

Die wahnsinnig langen Gänge zeigen die enorme Größe der Klinik, die damals sehr viele Menschen einen Arbeitsplatz garantierten. Jetzt ist hier nur noch der Wind unterwegs. 

Jedes Patientenzimmer bot einen Blick in den Harz, nicht ein Raum war auf den trostlosen betonierten Innenhof ausgerichtet - sehr gut durchdacht damals.

Die Sporthalle im Obergeschoß ist nur noch ein Schatten seiner selbst, das Dach ist kaputt und es regnet ständig rein. Nur mit großer Vorstellungskraft kann man sich ausmalen, wir hier Patienten sich körperlich betätigten.

Manche Fenster wirken wie aus einem Horrorfilm und strahlen doch eine Art Schönheit aus...die kleinsten waren in den Vorratsräumen zu finden, die trostlos und dunkel waren. 

Durch waghalsiges Klettern konnte ich dieses Foto machen um den Zustand von Außen zu zeigen, wie sehr die Gebäude bereits zerfallen sind. Und ich habe diese Aktion sogar unbeschadet überlebt. 

Am Ende haben wir das Gelände gut 3 Stunden erkundet und uns vorgestellt wie es wohl damals mal aussah. Die Stille und das völlige Alleinsein war in manchen Situationen schon sehr beklemmend. Und trotzdem war es eine sehr interessante Reise in die Vergangenheit. Ich hoffe, ich konnte euch virtuell wieder mitnehmen zu diesem Ort und euch die Geschichte und Schönheit des Verfalls näher bringen.


 

Mittwoch, 29. April 2026

Thierry Mugler Gewinnspiel

Da nun schon wieder der Muttertag vor der Tür steht, habe ich mich spontan dazu entschieden ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten und jemanden eine Freude zu machen. Und gleichzeitig möchte ich mich damit für eure Lesertreue bedanken. Zu gewinnen gibt es dieses Mal ein tolles Thierry Mugler Set (ich mag die Düfte der Marke unheimlich gern), bestehend aus einem schicken großen Tuch, einem Ring mit dem berühmten Stern der Marke und eine traumhaft toll riechende Duftkerze. Das Set hat einen Wert von 160 € und es handelt sich natürlich um unbenutzte Neuware. 

Die Teilnahme ist wieder sehr einfach, beantwortet einfach die Gewinnspielfrage im Kommentarfeld.  Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten zu diesem Thema, was eurer unangefochtener Favorit ist.  


Von welcher Marke ist euer Lieblingsduft, den ihr schon ewig verwendet?


Kommen wir zu den Teilnahmebedingungen:

  • Beantwortet die Gewinnspielfrage im Kommentarfeld
  • Teilnahme mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Teilnahme ab 18 Jahren möglich
  • seit Fan meiner Website, Folgemöglichkeiten findet ihr rechts in der Sidebar
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • ihr stimmt zu, im Gewinnfall hier namentlich genannt zu werden
  • ihr werdet von mir per Mail kontaktiert, für die Adressabfrage für den Versand des Gewinnes, danach erfolgt die Löschung der Daten
  • Teilnahmeschluss ist der 30.05.2026 um 24.00 Uhr


Da ich die Marke Thierry Mugler sehr mag, hoffe ich - dass ich mit dem Gewinn den Geschmack vieler treffe. Nun freue ich mich auf eine rege Teilnahme und drücke jedem Einzelnen von euch ganz fest die Daumen.




Sonntag, 26. April 2026

1. Update zum Gartenxoten 2026

Es sind wieder einige Wochen ins Land gegangen und es ist Zeit für das 1. Update zum diesjährigen Gartenexoten. Vor knapp 4 Wochen habe ich den Samen der Aji Pinapple in die Erde gebracht. Und bis jetzt tut sich leider gar nichts. Nicht ein kleiner Keim zeigt sich von der Ananas Chili - eine peruanische Köstlichkeit.

Im Aufzuchtleitfaden steht eine Keimzeit von 6-8 Wochen..also gebe ich die Hoffnung noch nicht auf. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Nächte einfach noch zu kalt sind, auch wenn tropische Temperaturen bereits über den Tag im Gewächshaus sind. Eventuell bin ich mal wieder zu ungeduldig und denke - es könnte schneller gehen. 

Bis jetzt ist es ein sehr trauriger Anblick, wenn ich jeden Tag die leeren Aufzuchttöpfe sehe und hoffe, irgendwo einen kleinen grünen Klecks zu entdecken. Also heißt es, weiter kräftig die Daumen drücken eurerseits. Sonst ist das Exotenprojekt schneller beendet als es begann.



 

Mittwoch, 22. April 2026

Schogetten - Sorte des Jahres 2026

*Beitrag enthält Werbung*

Wer bei mir schon über längere Zeit mitliest, weiß das ich seit einer gefühlten Ewigkeit regelmäßig die neuen Sorten der Marke Schogetten hier vorstellen. Und wie jedes Jahr, gibt es auch eine "Sorte des Jahres" und diese kam vor kurzen in den Handel. Sie trägt den Namen Nocciola Kadayif Crunch...das macht doch schonmal neugierig.

Bestehen tun sie aus Vollmilchschokolade, klassisch eben. Gefüllt mit einer Hasennusscreme und gerösteten Teigfäden. Es sind 40 % Haselnüsse enthalten, was man auch an dem starken Nussgeschmack sofort erkennt. Die Teigfäden sorgen für den Crunch, eine wirklich perfekte Mischung. Knackig und trotzdem sehr cremig. Von der Konsistenz und von dem Mundgefühl, erinnert es an den Dubai Schokoladenhype. Den ich übrigens nicht wirklich mitgemacht habe. 😳

Vom Geschmack her überzeugt mich die Jahressorte sehr, gekühlt auch ein interessanter Genuss. Nur leider dämpft der Blick auf die Inhaltsstoffe etwas die Begeisterung, denn es ist Palmöl enthalten. Auch wenn betont wird, dass es aus nachhaltigen Anbau stammt, vermeide ich es - wann immer es geht.

In einer Packung sind 100 g enthalten, was 18 Schogetten entspricht. Preislich zu haben für ca. 2,00 Euro. Im Angebot aber auch deutlich günstiger zu bekommen. Bereits gesehen in den Regalen von Kaufland, Edeka und Rewe. 


Fazit: Eine wirklich gelungene Mischung in meinen Augen, die wirklich ihre Anhänger finden wird. Wären sie ohne Palmöl, würde sie bei mir garantiert regelmäßig im Einkaufswagen landen. Habt ihr die Sorte des Jahres schon entdeckt oder sogar ausprobiert?

 

                                                     * Eigenkauf *


                                                                  - Beitrag enthält Werbung -