Donnerstag, 8. Oktober 2026

Herbstzeit ist Pilzzeit

Ich liebe den Herbst, denn dann ist Pilzzeit. Seit meiner Kindheit geht es einmal im Jahr hoch in den Fläming zum Pilze sammeln. Diese Tradition behalten wir selbst 25 Jahre nach dem Tod meines Papas aufrecht und alle Kinder fahren gemeinsam mit ihren Familien in den Wald, immer an die selbe Stelle. Und so das auch alle zeitlich verfügbar waren, legten wir diesen Ausflug auf den 3. Oktober, wo jeder dieses Jahr mal frei hatte.

Mit dem Wetter hatten wir Glück und gleich nach Ankunft schwärmten alle mit ihren Körben und Messern aus. Ich natürlich zusätzlich mit meiner Kamera bewaffnet um die Schönheit des Waldes auf Foto fest zuhalten um euch damit zu erfreuen. Und es dauerte auch nicht lange und ich fand das erste wunderschöne Motiv.

Die erste Marone zeigte sich, ein tolles Gefühl - zu sehen, dass wir den richtigen Zeitpunkt gewählt hatten zum Pilze sammeln. Natürlich war sie schnell geerntet und fand ihren Platz im Korb.

Natürlich brechen auch viele andere Sorten durch den weichen Waldboden, die nicht in unser Beuteschema passten, aber sich dennoch gut in Szene setzten für eine wunderschöne Aufnahme.

Pilze gibt es in allen Farben und Formen, sie sind regelrechte Farbkleckse auf dem Waldboden. Alles was wir nicht sammeln zum Essen, lassen wir natürlich stehen für kommende Sammler oder als Nahrung für die Waldbewohner.


Ich als begeisterter Pilzsammler bin erst glücklich bzw. ist die Tour erst beendet, wenn ich einen Fliegenpilz gefunden habe. Und ich hatte Glück, zum einen mit einem schon recht großen Exemplar. Und nur weniger Meter weiter brach ein ganz junger durchs Erdreich.


Umsäumt von Moos, Tannenzapfen und bereits fallendes Laub. Ein wunderschöner Anblick, wie aus dem Märchen. Und genau so etwas lässt mein Herz höher schlagen und ich bringt mir inneren Frieden.
Es wirkt alles so perfekt, so unberührt, einfach Natur pur.

Natürlich wurde die Ausbeute unter allen Parteien geteilt, sodass es am Ende auch gerecht zuging. Am Abend nach einem wunderschönen Tag mit allen Familienmitgliedern gab es eine deftige Pilzpfanne und sie war verdammt gut, sodass wir wohl noch so einige Male zum Pilze sammeln gehen werden, Wälder gibt es ja genug.

Solche Tage sind zwar lang, aber irgendwie auch mega entspannend...man glaubt gar nicht, wie gut das Pilze sammeln der Seele tut, denn man denkt an nichts anderes. Seht ihr das auch so???




Donnerstag, 1. Oktober 2026

Traumhafte Naturaufnahmen Teil 20

Auch wenn mein Nervenkostüm noch immer sehr angespannt ist, tut mir das Schreiben doch recht gut und deshalb werde ich hier die beliebtesten Rubriken weiter mit Beiträgen füttern. Und so kommt heute ein Post für die Sparte "Traumhafte Naturaufnahmen", denn mit Einzug des Herbstes gibt es ganz tolle und schöne Fotomotive.

Der Ahorn hing dieses Jahr wahnsinnig voll mit Samen, der einen regelrecht ins Auge sprang. Wie viele junge Bäume daraus wachsen, wird der Verlauf des Winters zeigen. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, da war es Gang und Gäbe sich die Spaltfrüchte auf die Nase zu kleben. Das kennen die Kinder von heute leider nicht mehr 😔.

Auch die Birnenbäume haben diese Saison mehr als genug süße Früchte gegeben, fast jede Blüte wurde zu Obst. Sodass man sich beruhigt satt essen konnte, es wurde Konfitüre gemacht und das beliebte Kompott nach klassischem DDR Rezept mit einer Brise Zimt.


Einige Rosen stehen noch in voller Blüte und treiben weitere Knospen aus, bei dem Anblick kann man kaum glauben, dass bereits Anfang Oktober ist. Aber die Temperaturen spielen ja auch noch mit, aktuell haben wir am Tage um die 26 Grad und genießen das auch, denn schnell genug wird dann das Wetter umschlagen.


Ein Distelgewächs ist bereits stark am Verwelken und die einst kräftig lila Blüten haben sich zu weichen Flaum verwandelt, der beim nächsten Windstoß den Samen in alle Richtungen verteilt. Die doch sehr verhasste Pflanze bekommt dadurch eine zarte verletzende Facette und man verspürt den Wunsch, sie zu berühren.


Auch dieser Strauch bietet interessante Details, wahrscheinlich eine Mischung aus Blüte und Frucht. Ich kann nicht mal sagen, was es für eine Pflanze ist. Ich hatte sie nur auf meiner letzten Radtour entdeckt. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.


Die Kürbisse im Garten befinden sich bereits auf der Zielgeraden bei der Reifung. Ich baue sie nur an für die Herbstdekoration und Halloween. Essen tun wir keine, ist einfach nicht unser Geschmack.


Und natürlich darf auch die Kastanie nicht fehlen, der absolute Klassiker, denn sie läutet wirklich den Beginn des Herbstes ein. Und wie es der Brauch seit Jahrhunderten ist, ist die erste gefundene Kastanie nun ein ständiger Begleiter in der Tasche, denn bekanntlich bringt das Glück.


Das letzte Bild zeigt eine bewachsene Grundstücksmauer. Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, welche Perfektion doch in der Natur zu finden ist. Man muss eben nur genauer hinschauen und man sieht die Schönheit.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Aufnahmen mal wieder eine Freude machen. Und dem ein oder anderen nochmal nahe führen, wie schön die Natur doch ist. Vielleicht habt auch ihr nun Lust bekommen, genauer hinzuschauen und das ein oder anderen Anblick für immer auf Foto fest zuhalten. 




Mittwoch, 23. September 2026

4. Update zum Gartenexoten 2026

Nun steht der Herbst vor der Tür und es scheinen die letzten warme Tage zu sein mit Temperaturen um die 22 Grad. Der Gartenexot, die Ananas Chili hat sich in den letzten 4 Wochen entschieden, endlich in die Höhe zu gehen. Die Pflanze ist jetzt gut 50 cm hoch und wirkt mehr als kräftig.

Das Blattwerk hat ein sattes dunkles grün und bei genauerer Betrachtung kann man Blüten und die ersten kleinen Fruchtstände erkennen. Und mir wird richtig warm ums Herz bei dem Anblick, dass diese einzige Pflanze mir soviel Freude bereitet.


Ich bin wirklich sehr gespannt, welche Größe die Chilischoten haben werden, die dann geschmacklich süß nach Ananas schmecken sollen. Natürlich muss auch das Wetter noch ein wenig mitspielen, auch wenn dieses jetzt wechselhafter werden soll.

Bis jetzt bin ich guter Dinge, dass der diesjährige Gartenexot doch noch ein Erfolg wird, obwohl der Start mehr als schlecht verlief. Also drückt der Pflanze und mir weiterhin die Daumen, dass der Herbst es gut mit uns meint....





Mittwoch, 16. September 2026

Das FDGB Heim

Zu DDR Zeiten gab es sogenannte FDGB Heime, dass waren Erholungseinrichtungen der Gewerkschaften für die arbeitende Bevölkerung. Dort konnten Arbeitnehmer über ihren Betrieb Urlaub machen zu einem sehr geringen Eigenkostenanteil. Die meisten lagen im Harz oder an der Ostsee. Nach der Wende wurden 90 % geschlossen, da sich keiner fand sie privat weiter zu betreiben und so wurden sie zu Ruinen. Eins dieser vergessenen Objekte habe ich besucht und würde es euch gern zeigen, wie es nach 36 Jahren Leerstand aussieht.

Das Objekt mit diesem besonderen Eingang wurde 1952 erbaut in einer idyllischen Senke im Harz, es muss ein atemberaubender Blick gewesen sein umgeben von Bäumen und Wald. Jetzt wirkt es irgendwie völlig fehl am Patz, als kalter Betonklotz.


Die riesige Eingangshalle wirkt noch immer hell und freundlich, auch wenn sie nur noch Farbe von Graffiti aufweisen kann. Ein sehr großer Saal schließt sich seitlich an, der für Veranstaltungen, wie Kinovorführungen und Tanzabende zur Verfügung stand. Die riesigen Fensterfronten ließen die Abendsonne teilhaben, was bestimmt toll anzusehen war. Die Bühne lässt sich nur noch mit viel Fantasie erahnen.


Geschwungene Steintreppen führten ins 1. und 2. Geschoß, wo sich die Zimmer für die Urlauber befanden. Insgesamt verfügte das Haus über 160 Betten, die stets und ständig ausgebucht waren. Von 2-4 Bett Zimmer war alles zu haben, denn Familienurlaub wurde unterstützt durch die Regierung und den Firmen.


Insgesamt verfügte das Ferienobjekt über 4 Etagen, die Bettenhäuser waren nach hinten verlagert, sodass, der Baustil einem U nachempfunden war, aber nicht gleich sichtbar.


Leider sind die Treppenaufgänge bereits sehr verfallen, die Entkernung des Gebäudes hat daran bestimmt eine Mitschuld getragen. Die einzelnen Zimmer waren praktisch und einfach eingerichtet, sie dienten eher der reinen Übernachtung, da die Menschen sich ja draußen in der Natur aufhalten sollten. 


Sie hatten alle den selben Schnitt und unterschieden sich nur in der Größe, je nach Anzahl der Betten. Aber jedes Zimmer hatte einen kleinen Balkon, der die Schönheit des Waldes und des Harzes zeigte. So konnten die hart arbeitenden Bürger der DDR die Seele baumeln lassen.


Von den wunderschönen Eisgengeländern ist nichts geblieben, die wurden schon längst zu Geld gemacht. Der Gesamtanblick des Gebäudes ist erschütternd, man kann sich kaum noch vorstellen, wie schön es ihr einst mal war.


Laut Recherche soll es wohl jetzt verkauft sein und es wird erzählt, dass man vor hat, Luxuswohnungen daraus zu machen. Aber ob das Vorhaben gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Denn dieses denkmalgeschützte Objekt wieder in alten Glanz erstrahlen zu lassen, wird wohl ein Vermögen kosten.


Wer jetzt neugierig geworden ist, wie schön es in den 80er Jahren dort mal gewesen war...kleiner Tipp - die markante Bauform ist leicht zu finden. Einfach mal recherchieren und staunen. In dem aktuellen Zustand ist es ein beliebter Ort für Lost Place Gänger, die bereits vorher wissen - wie es zu Blütezeiten mal ausgesehen hat.

Meine Eltern und wir Kinder sind leider nie in den Genuss gekommen, dort einen Ferienplatz zu ergattern, aber ich sage mir, ich habe es jetzt besucht und dank meiner Fantasie trotzdem die Schönheit aus längst vergessenen Zeiten des Ortes gesehen.




Mittwoch, 9. September 2026

Doppelherz Kollagen Beauty

*Beitrag enthält Werbung*

Seit gut 2-3 Jahren nehme ich Kollagen Präparate zu mir für die Gelenke, Knorpel, Sehnen und natürlich der Haut. Bisher habe ich immer auf die Pulverform gesetzt, was man portionsweise in Flüssigkeit einrührt. Meist mit dem Problem, je nach Hersteller, dass es sich nicht komplett auflöst und verklumpt. Nun habe ich zur Abwechslung mal fertige Trinkampullen von Doppelherz ausprobiert und würde sie euch gerne näher vorstellen.


Die Ausführung "Kollagen Beauty" legt aufgrund seiner Zusammensetzung sein Augenmerk auf die Haut und das Bindegewebe. Neben dem enthaltenen Kollagen-Peptide sind noch Vitamin C,E und Beta-Carotin enthalten. Des weiteren wurde noch Kupfer, Biotin und Zink beigemischt. Diese Kombination unterstützt die körpereigene Kollagenbildung, was die Struktur und Elastizität der Haut erhält und die Entstehung von Falten verhindert. Auch bereits vorhandene Falten sollen gelindert werden.


Die Einnahme ist denkbar einfach, eine Ampulle täglich und fertig. Die Flüssigkeit schmeckt angenehm nach Orange und Maracuja. Der Inhalt einer Fasche beläuft sich auf 25 ml und deckt den Tagesbedarf an Vitamn C zu 100 %; Vitamin E zu 25 % und Biotin zu 100 %...um nur einige zu nennen. Das Produkt ist vegan und glutenfrei und somit sehr gut verträglich.

Eine Packung enthält 30 Ampullen und denkt einen Monatsbedarf komplett ab. Preislich bewegt sich das Produkt zwischen 35-40 Euro. Erhältlich nur in Apotheken.

Fazit: Geschmacklich und von der Zusammensetzung recht ansprechend. Nach gut einem Monat Einnahme, kann ich allerdings noch keine großen Veränderungen an meiner Haut feststellen, ich denke das zeigt dann wohl eine längere Anwendung. Auch stört mich ein wenig, dass doch aufgrund der Ampulle recht viel Müll anfällt. Was haltet ihr von solchen Produkten?


                                                                         *Eigenkauf *


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Dienstag, 1. September 2026

Ausgebremst

Nun hatten wir Anfang August 2 Wochen Urlaub und meine Kinder, die auch begeisterte Lost Place Gänger sind haben eine tolle Tour durch den Harz geplant und organisiert. Damit wollten sie mich ablenken und auf andere Gedanken bringen. Wir suchten uns einen Tag aus, an dem es nicht so heiß war und machten uns mit Taschenlampen, Kamera und Proviant auf den Weg. Wir hatten einen ganzen Tag dafür eingeplant, weil einige Objekte unser Interesse weckten und diese Erkundungen wirklich Zeit in Anspruch nehmen. Voller Euphorie steuerte wir den ersten vergessenen Ort an und fanden dieses Schild vor, direkt befestigt an der Tür. Die Enttäuschung war groß, da das Objekt nicht gerade um die Ecke lag.

Jedenfalls haben wir den Aushang auf Foto festgehalten, den Inhalt respektiert und den Rückzug angetreten. 2-3 Tage später habe ich diese Aufnahme in diversen Lost Place Gruppen gepostet und eine regelrechte Diskussion ausgelöst....die Kommentare reichten von "nehme ich hin und gehe wieder" bis "der Lost Place Gänger entscheidet selber, ob es was zu sehen gibt"....ich fand es erschreckend, wie manche so denken. Denn das Credo des Hobbys lautet eigentlich: Ansehen, Genießen, nichts berühren, nicht mitnehmen und kein gewaltsames Eindringen. Anscheinend sehen das viele anders...

Am Ende ist es doch ein sehr schöner Tag gewesen, denn die anderen vergessenen Orte haben für den ersten Dämpfer entschädigt. Und diese Lost Place Orte werde ich euch hier nach und nach auch noch ausgiebig zeigen und vorstellen, denn ich habe wieder wahnsinnig viele tolle Aufnahme machen können. Diese zeigen wie schön Verfall sein kann und der Griff der Natur nach diesen Orten bereits fortgeschritten ist.




Sonntag, 23. August 2026

3. Update zum Gartenexoten 2026

Auch wenn ich noch immer mit meinem Problem zu kämpfen habe und deshalb die Blogpause einlegte, muss ich mir eingestehen, dass mir das Schreiben so unheimlich fehlt. Und deshalb habe ich mich kurzerhand entschlossen, euch ein kurzes Update zum Gartenexoten zu liefern. Da diese Beitragsreihe leider auch viel zu kurz kommt aufgrund der aktuellen Situation. Das winzige kleine Pflänzchen der Ananas Chili hat sich wirklich sehr gut entwickelt, woran ich selber schon nicht mehr glaubte.

So ist sie spontan vor einiger Zeit ins Freiland gezogen und ich muss sagen, da macht sie sich richtig gut. Aufgrund der extremen Trockenheit haben wir kaum Nacktschnecken, die sich daran zu schaffen machen könnten. Ich bilde mir sogar ein, dass ich nun schon kleine Fruchtansätze sehen kann....ich hoffe - dass ich richtig liege. Mit viel Pflege und Zuneigung wird sie von Tag zu Tag größer und kräftiger. Gut, es ist nun fast Ende August, aber trotzdem kann - wenn das Wetter mitspielt vielleicht doch noch eine Ernte rausspringen.

Deshalb heißt es weiter Daumen drücken eurerseits und dann wird der Gartenexot 2026 vielleicht doch noch ein Erfolg, auch wenn der Start mehr als schlecht war, mit gerade mal einen aufgegangenen Korn.

Und das Verfassen dieses Beitrages tat mir unheimlich gut...die Sätze sprudelten nur so aus mir raus, ich war in nur 10 Minuten fertig.  





Sonntag, 5. Juli 2026

Vorzeitige Blogpause

Normalerweise lege ich ja hier die ersten 2 Augustwoche eine kleine Blogpause ein und genieße meinen Urlaub mit meinen Kindern und sammle Ideen für neue Blogbeiträge. Aber manchmal kommt es anders als geplant. Es gibt Situationen bzw. es treten unverhofft Ereignisse ins Leben, mit denen man nicht gerechnet hat. Und so ergeht es mir derzeit, mich hat etwas so unvorbereitet getroffen, womit ich erst einmal klar kommen muss.

Ich werde nun all meine Zeit, Kraft und Energie investieren müssen in diese Angelegenheit, sodass ich den Blog schweren Herzens in eine unbegrenzte Pause schicken muss. Das Leben läuft eben nicht immer nach Plan...und dennoch versucht man, weiterhin positiv zu denken und das Beste daraus zu machen. Auch wenn es sich gerade anfühlt, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weg gezogen.

Ich wünsche euch allen eine schöne Ferien- und Urlaubszeit und vor allem bleibt gesund. Es würde mich freuen, wenn ihr meinem Blog auch weiterhin treu bleibt. Natürlich werde ich eintrudelnde Kommentare beantworten, soweit es meine Zeit zulässt. Und wer weiß...wenn ich all das überstanden und verarbeitet habe, erzähle ich euch vielleicht sogar irgendwann mal davon.

In dem Sinne: "Versagen darfst du, aber niemals aufgeben." Mary Crawley



Sonntag, 28. Juni 2026

Mein Sommerlack 2026

*Beitrag enthält Werbung*

Wir schwitzen derzeit bei enormen 41 Grad und der Sommer macht von den Temperaturen her seinem Namen alle Ehre. Und bei dieser unerträglichen Hitze, versucht man so wenig wie möglich an Stoff auf dem Körper zu haben. So auch an den Füßen, ein paar Flip Flops und gut. Natürlich gehören schön lackierte Nägel dann einfach dazu. Und dieses Jahr fiel meine Wahl des Sommerlacks auf den Essence Lack fairy Shimmer. 

Ein Hauch von rosa Fliederfarbton durchzogen von goldenen Schimmerpartikeln. Die Mischung wirkt dezent und dennoch elegant. Er ist sehr gut zu jedem Outfit tragbar und schmeichelt den Füßen und verleiht ihnen Weiblichkeit und Akzente. Tragbar in jedem Alter.


Die Deckkraft ist sehr gut, sodass ein einmaliger Auftrag bereits völlig ausreicht, auch wenn ich aus Prinzip 2 Schichten auftrage. Auch die Haltbarkeit ist wie gewohnt bei Essence sehr gut, so zeigen sich die ersten Abplatzungen erst nach gut 10 Tagen. Der Lack fairy Shimmer ist vegan, ohne Parabene, ohne Nanopartikel und parfumfrei.

Die Flasche enthält 8 ml und ist für knapp 2,00 Euro zu haben. In jeder gut sortierten Drogerie und einigen Verbrauchermärkten.


Fazit: Ich mag diese Farbe sehr und sie passt wirklich super zum luftigen Sommerkleid, wie auch zur edlen hohen Absatzsandale. Ihr wisst, dass ich es eher dezent mag, deshalb die Frage, was sagt ihr zu diesem Farbton???


                                             * Eigenkauf *


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Mittwoch, 24. Juni 2026

Traumhafte Naturaufnahmen Teil 19

Nun ist der Sommer da und die doch recht hohen Temperaturen gemischt mit regelmäßigen Wasser von oben lassen die Natur in ihren schönsten Pracht erstrahlen, sodass ich mit dem Fotografieren nicht wirklich hinterher komme. Ein paar schöne Eindrücke vom Juni möchte ich euch heute gern zeigen.


Die Kastanien steht in voller Blüten, kräftig und stolz....ich mag den Duft der Blüten unheimlich gern, eine Mischung aus süß und nussig markant zugleich. Komisch dass man sie noch nicht für Parfums entdeckt hat. Ich denke, es wird im Herbst reichlich Kastanien geben dieses Jahr.


Weiß gesprenkelte kleine Sträucher säumen die Feldwege, ihre geometrische Perfektion erstaunt mich immer wieder. Es scheint sich um eine verwilderte Scharfgarbe zu handelt, aber gern lasse ich mich von euch auch eines Besseren belehren.


Auf meine pinkfarbene Rose bin ich besonders stolz, selten habe ich so einen kräftigen Farbton gesehen. Sie blüht dieses Jahr mehr als reichlich und begrüßt mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich von Arbeit komme und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Einfach zu Schade zum Anschneiden für die Vase.


Unser Walnussbaum ist schon sehr alt und die Ausbeute an Nüssen war die letzten Jahre eher mager. Aber anscheinend lag es an der Trockenheit, denn dieses Jahr wartet er auf mit Unmengen an Nüssen. Was mich erleichtert, denn den Großteil davon sammle ich für den Winter als Futter für die Vögel, die sie auch dankend annehmen.


Diese weißen zarten Blüten sind massenhaft zu entdecken und die Bienen sind fleißig bei der Arbeit, alles zu bestäuben. Ich verrate an dieser Stelle nicht um was es sich handelt. Bin gespannt, wer hier mit Pflanzenwissen präsent ist und mir sagen kann, um was es sich handelt. Kleiner Tipp am Rande, es ist essbar. 😆

Ich hoffe, euch hat dieser kleiner Rundgang durch meinen Garten und die Natur wieder gefallen und die Aufnahmen konnten euch begeistern. Und keine Angst, der nächste Teil folgt garantiert.





Mittwoch, 17. Juni 2026

2. Update zum Gartenexoten 2026

Das letzte Update zum Gartenexoten 2026 liegt nun gut 6 Wochen zurück und nachdem ich Ende April so enttäuscht war, dass sich nichts getan hatte, habe ich einfach einen Neuversuch gestartet und nochmals Samen in die Aufzugsbecher gebracht. In der Hoffnung beim 2. Anlauf würde sich was tun und sich evtl. doch die in oder andere kleine Aji Pinapple zeigen. Und nach fleißiger Pflege und Wassergabe hat sich dann doch ein Korn erbarmt zum Leben zu erwachen.


Ich konnte es kaum glauben, als ich dieses zarte hellgrüne Pflänzchen entdeckt habe....vielleicht habe ich ja doch Glück und kann am Ende die begehrten Ananas-Chili Früchte ernten. Da nun schon Juni ist, wird sich das natürlich dann bis in den Herbst hineinziehen, aber ich bin guter Dinge, dass ich euch evtl. doch noch in den Genuss komme, Ananas-Chili zu essen. Wahrscheinlich dann aber nach dem Motto "Klein aber fein".  Sicherheitshalber wird die Pflanze ihr Dasein im Gewächshaus haben, falls der Herbst dann schnell kommt und kalte Nächte bringt.

Ich war schon so enttäuscht vom Verlauf des diesjährigen Gartenenexot, aber es zeigt sich mal wieder: Aufgeben ist keine Option.
 
Also drückt mir weiterhin die fest die Daumen, dass mir wenigstens diese eine Pflanze erhalten bleibt...




Sonntag, 14. Juni 2026

Das kleine Haus Gottes

Als ich mir dieses traumhaft verwunschene Grabmal angeschaut hatte, habe ich mich auf der Rücktour total verfahren und entdeckte in einem kleinen Dorf eine Kirche, die gleich meinen Blick auf sich zog, da sie vergessen wirkte. Jedenfalls notierte ich mir den Namen des Ortes und fuhr nach Hause, da mir keine Zeit zur Erkundung mehr blieb. Dies holte ich am Männertag mit meiner Tochter nach, da wir beide an diesem Tag frei hatten. 

Die Kirche aus den Anfangsjahren des 18. Jahrhunderts steht inmitten einem winzig kleinen Friedhofs und sie besteht aus roten Sandstein, der Kirchturm wurde bereits entfernt, da sie einsturzgefährdet ist und Bauzäune sie absperren. Und dennoch war unsere Neugierde so groß, dass wir ein offenes Fenster entdeckten und auf eigene Gefahr das Gotteshaus auf diesem Wege betraten.

Und dann steht man auf einmal mitten im Kirchenschiff und es entlockte einem ein "Wow", denn die Kirche ist noch komplett eingerichtet. Bänke und Altar sind in weiß gehalten, was wunderschön aussah.


Die Stuckdecke und auch die Orgel sind in sündenreinen Weiß gehalten, eigentlich wirkt alles aufgrund des massiven Holzes noch recht stabil im Inneren. Es strahlte alles einen unheimliche Stille und Frieden aus.


Über dem kleinen Altar befand sich die Kanzel, sodass der Pfarrer direkt zu seinen Gemeindemitgliedern sprechen konnte aus der Mitte heraus. Die angebrachten geschmiedeten Eisenteile in Pechschwarz lassen den Altar märchenhaft erscheinen.


Welche Lieder beim letzten statt gefundenen Gottesdienst gesungen wurden, kann man sogar noch nachvollziehen, denn Notenblätter liegen frei sichtbar da, wann das war - konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen.


Begleitet wurden die Kirchengänger bei ihrem Gesang durch die Orgel, die leider nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Aufgrund der Form des Gebäudes hat es sich aber bestimmt traumhaft schön angehört. Ein zweites Musikinstrument befand sich rechts neben dem Altar, was wahrscheinlich auch sehr oft zum Einsatz kam.


Solche uralten Klangkörper sind wahrscheinlich ein Vermögen wert und werden hier einfach sich selber überlassen, was traurig ist. Ich denke, es würde das Herz so manchem Sammlers höher schlagen lassen. Auch wenn die Kirchenspitze und Glocke bereits abgetragen wurden, wagten wir den Turmaufstieg und wurden mit traumhafte Anblicke belohnt.


Der Stuhl vor dem wunderschönen Fenster lud regelrecht zum Verweilen ein, wahrscheinlich gehörte er dem Orgelspieler. Es war bestimmt ein traumhafter Anblick damals, als die bunte Bleiverglasung noch vorhanden war. Aber auch in diesem Zustand hat es nichts von seiner Schönheit verloren.


Durch die Hauptfenster kämpft sich nun mit aller Kraft das Efeu, was am Ende auch gewinnen wird. So wird es nicht mehr lange dauern, und die Fenster werden bersten, sodass Wind und Wetter dem Gebäude den Rest geben werden. Die Spinnweben geben dem Anblick das Besondere.


Ich mag es einfach Fenster in verfallenen Zustand auf Foto fest zuhalten, sie sind immer der beste Beleg für den Blick in die Vergangenheit. Ich haben so viele Aufnahmen, dass ich bereits einen Fotoband rausbringen könnte. Und so habe ich auch dieses Kirchenfenster an der Ostfront des Gebäudes die letzte Ehre erwiesen.


Mit einem letzten Blick auf diesen wunderschön gestaltenden Altar beendeten wir unsere Erkundung der Kirche. Die wahrscheinlich irgendwann dem Erdboden gleich gemacht wird, denn entweiht wurde sie bereits. So unentdeckt wir wir gekommen sind, haben wir diesen gesperrten Ort auch wieder verlassen. Uns begeisterte dieser Lost Place auf ganze Linie und der Besuch hatte sich mehr als gelohnt.

Die Kirche trug den Namen St. Aegidien, benannt nach einem der 14 Nothelfern, die Schutzpatronen im Mittelalter. Diese Gruppe bestand aus 11 Männern und 3 Frauen. Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.