Auch wenn man denkt, der November/Dezember ist grau und trostlos, lohnt sich ein genauer Blick in die Natur, denn auch diese dunkle kalte Jahreszeit bietet wunderschöne Anblicke, die man auf Fotos festhalten kann. Und dies habe ich natürlich auch getan, sodass ich die beliebte Blogreihe "Traumhafte Naturaufnahmen" mit einem weiteren Teil füllen kann.
Die Hagebuttensträucher an den Feldwegen haben nicht ein Blatt mehr, dafür hängen sie noch voll mit knallroten Früchten. Somit weiterhin eine gute Energiequelle für die Vögel, die sich daran noch laben. Auch die Marder haben eine Vorliebe für diese Früchte.
Auf den Wiesen sieht man vereinzelt sogar noch blühende Gänseblümchen, die bisher kalten Nächte machen den Pflanzen nichts aus und es ist einfach schön, diese weißen kleinen Blüten noch entdecken zu können. Sie machen schon regelrecht Lust auf den Frühling.
Mein Ginkgo-Bäumchen hat sich wieder goldgelb verfärbt und ist jedes Jahr in diesem Farbton ein richtiger Blickfang. Er war ein Geschenk und ich hege und pflege ihn, immerhin wird er auch "Baum des Lebens" genannt.
Meine Gartenkiwi hat längst ihr Blattwerk abgeworfen und zeigt auf wunderschöne Weise, wie sie bereits eins geworden ist mit ihrer Rankhilfe, es hat etwas märchenhaftes an sich und man kann es nur im Winter bestaunen.
Der Rhabarber hat auch noch nicht wirklich realisiert das der Winter vor der Tür steht und hat nochmal ein schönes junges Blatt ausgetrieben, dank der sehr warmen Tage Anfang November, wo die Sonne doch noch recht kräftig war. So etwas sehe ich wirklich sehr selten.
Natürlich war ich auch fleißig und renne nicht nur mit der Kamera rum. Die Igelvilla mit einer Laubmischung aus Walnuss und Ahornblättern ist fertig, sodass sie Tiere sich nun zum Winterschlaf zurückziehen können. Traurigerweise haben sie kaum noch Rückzugsmöglichkeiten, weil jeder seinen Garten blitzblank haben möchte, dass nirgends mehr Laub zu finden ist. Und ich mache das wirklich jedes Jahr gern für die Tiere.
Ich hoffe, euch hat dieser kleine Ausflug in die Natur wieder gefallen und gezeigt, dass auch in dieser recht trostlosen Jahreszeit, wenn die Natur eigentlich schläft, man trotzdem viel entdecken kann.






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